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Ökumenischer Kirchentag

Kirchenpräsident begrüßt Leitwort „schaut hin“ für 2021

EKHN/RahnBeide halten ein Schild mit dem Leitwort "schaut hin"EKHN-Kirchenpräsident Dr. Volker Jung und der Limburger Bischof Georg Bätzing präsentieren das Leitwort zum 3. Ökumenischen Kirchentag.

Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat das Leitwort für den Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt am Main 2021, „schaut hin“ begrüßt. Bei der Vorstellung des biblischen Mottos aus dem Markusevangelium (Mk. 6,38) am Samstag sagte er in Frankfurt, dass es die vielen Möglichkeiten aufzeige, „Menschen, Welt und Gott wahrzunehmen“.

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Tafel wird enthüllt Pressekonferenz, Jung auf dem Podium Beide halten ein Schild mit dem Leitwort "schaut hin"

Das Leitwort weise zugleich darauf hin, dass es nötig sei, auch Konsequenzen zu ziehen. Jung: „Schauen ist mehr als sehen. Es ist zugleich die Aufforderung zu urteilen und zu handeln. In vielen Bereichen reicht ein einfaches Hinsehen nicht mehr, sondern es muss gehandelt werden.“ Mehr als 100.000 Gäste werden vom 12. bis 16. Mai 2021 beim 3. Ökumenischen Kirchentag erwartet.

 

Herausforderungen wie in einem Brennglas

 

In Frankfurt zeigten sich gesellschaftliche und kirchliche Probleme wie in einem Brennglas, erklärte Jung. „Armut, Reichtum, Migration, Wohnungsnot, Mobilität, Finanz- und Wirtschaftsfragen, Ökologie, Digitalisierung mit dem weltweit größten Internet-Knoten, die Mitgliederentwicklung der Kirchen und vieles mehr“, seien Themen in der hessischen Metropole. Frankfurt beweise aber auch, wie Menschen diesen Herausforderungen begegnen könnten. In der Stadt sei ein „friedliches Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Religionen, Integration und die ökumenische Zusammenarbeit selbstverständlich“.

 

Jung will drei Ausrufezeichen in Frankfurt setzen: Gesellschaft, Klimaschutz, Zukunft der Kirche

 

Nach Worten von Jung will die Evangelische Kirchen in Hessen und Nassau (EKHN) beim Ökumenischen Kirchentag „drei Ausrufezeichen“ setzen. Jung: „Wir wollen ein Ausrufezeichen für eine solidarische und gerechte Gesellschaft setzen. Wir möchten, dass alle sorgsam aufeinander schauen und miteinander umgehen“. Wichtig sei auch ein „Ausrufezeichen für mehr Klimaschutz und die Umwelt“. Hier sei es besonders wichtig, nicht mehr nur hinzusehen, sondern auch mehr zu tun. Schließlich müsse es 2021 auch um ein „Ausrufezeichen für eine Kirche der Zukunft“ gehen. Dies ist nach Jung eine „Kirche, die offen für neue Perspektiven ist, die ökumenisch denkt, glaubt und lebt, die Analoges und Digitales verbindet, die andere Kulturen und Religionen sensibel  im Blick hat und sich den vielen Zweifelnden in Glaubensfragen neu zuwendet.“

 

Hintergrund Ökumenischer Kirchentag

 

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und das Bistum Limburg hatten gemeinsam zum Ökumenischen Kirchentag eingeladen. Neben EKHN und Bistum Limburg arbeiten auch die Evangelische Kirche von Kurhessen Waldeck, die Bistümer Mainz und Fulda sowie die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Hessen-Rheinhessen an den Vorbereitungen mit. Nach Berlin (2003) und in München (2010) findet in Frankfurt vom 12. bis 16. Mai 2021 der 3. Ökumenische Kirchentag statt.

 

Volker Rahn, Pressesprecher EKHN

 

 

 

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