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Kirche neu denken, Glauben neu erleben

Wie kommt Kirche dorthin, wo Menschen heute wirklich leben, feiern, zweifeln, suchen? Die neu geschaffenen Stellen für „Innovation“ im Evangelischen Dekanat Mainz sollen Glauben, Spiritualität und Segen auf ungewohnte Weise unter die Menschen bringen. Im Team arbeiten nun Pfarrerin Lena Brugger und Marcel Ritter. Gemeinsam wollen sie ausprobieren, vernetzen, scheitern dürfen – und Kirche neu erfahrbar machen.

Urs Matther

Synode beschließt Bildung einer Mainzer Gesamt-kirchengemeinde

Mit sehr großer Mehrheit hat die Dekanatssynode des Evangelischen Dekanats Mainz den Weg frei gemacht für die Bildung einer Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Mainz. Dieser Beschluss ist ein wichtiger Schritt hin zu einer zukunftsfähigen, gemeinsamen kirchlichen Struktur in und um Mainz.

Ein Vierteljahrhundert Miteinander und Glaube

Nach 25 Jahren in der evangelischen Gemeinde Mainz-Gonsenheim tritt Pfarrer Andreas Nose mit 66 Jahren in den Ruhestand. Mit ihm geht ein Seelsorger, dem das gemeinsame Feiern von Gottesdiensten, das Miteinander und die Freiheit des Glaubens stets am Herzen lagen.

Juliane Diel

Ein Leben an der Orgel

Mit dem Universitätsgottesdienst am ersten Weihnachtstag 2025 in der Christuskirche (Beginn 11.15 Uhr) endet eine außergewöhnlich lange musikalische Wegstrecke: Prof. Hans-Joachim Bartsch, der seit Jahrzehnten die Mainzer Kirchenmusik prägte, spielt dann zum letzten Mal an der großen Orgel. Mit diesem Gottesdienst beendet er seine 51-jährige Tätigkeit im Universitätsgottesdienst.

privat

Freude, Begegnung und gelebte Partnerschaft

Im Herbst reiste eine Delegation der Propstei Rheinhessen und des Nassauer Landes für zwei Wochen nach Nordsulawesi, Indonesien, um ihre Partnerkirche, die Evangelische Kirche in Minahasa (Gereja Masehi Injili di Minahasa – GMIM), zu besuchen. Die Gruppe bestand aus zehn engagierten Teilnehmenden, die mit großer Vorfreude und Neugier zu dieser Begegnung aufbrachen.

Michael Holst

ForuM-Studie

Anlaufstelle für Betroffene von sexualisierter Gewalt

Im Januar 2024 wurde die unabhängige Studie zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche "ForuM" veröffentlicht. Seitdem gibt es eine Anlaufstelle für von sexualisierter Gewalt betroffene Personen sowie ein anonymisiertes Meldeportal.

Frau mit Telefon am Ohr © gettyimages, golibo

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Diakonie Deutschland fordert bundesweiten Abschiebestopp in den Iran

Die aktuelle Lage im Iran lässt Abschiebungen aus Sicht der Diakonie Deutschland nicht länger zu. Diakonie-Bundesvorständin Sozialpolitik Elke Ronneberger fordert die zuständigen Bundesbehörden auf, eine neue Lagebewertung für den Iran zu erstellen. „Bis dahin sollten keine Abschiebungen mehr in das Land erfolgen. Auch Einreiseverweigerungen durch die Bundespolizei an den Transitbereichen deutscher Flughäfen sollten für schutzsuchende Personen aus dem Herkunftsland Iran unterbleiben.“

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Wir lassen die Kirche im Dorf.

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„Gott zur Ehre soll es klingen“

Stehenden Beifall gab es für die Uraufführung eines modernen Weihnachtsoratoriums von und mit Julian Mörth am dritten Advent. Die zentrale Botschaft – die Geburt Jesu als immer wieder neu erfahrbare Wirklichkeit – zog sich wie ein roter Faden durch das Werk. Bewusst sollten Texte und musikalische Gestaltung leicht verständlich sein, um auch für weniger religiös und kulturell Interessierte Weihnachten begreifbarer zu machen, als Geschehen in Hier und Heute.

15.12.2025 jdiel

Das Weihnachts-LABoratorium

„Was für eine schöne Bescherung!“ – mit einem Augenzwinkern lädt das Weihnachts-LABoratorium 2025 dazu ein, Weihnachten einmal anders zu entdecken. Der originelle Titel stammt von Dekanatskantor Arno Krokenberger und kombiniert die Tradition des Oratoriums mit Labor-Atmosphäre: Hier wird experimentiert, ausprobiert und Neues gewagt. Aufgeführt wird das WeihnachtsLABoratorium am 4. Adevent in der Mainzer Christuskirche.

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